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Werkverzeichnis: Kammermusik: "Weißer Rauch" (2003) |
Uraufführung (UA): Lachem, Kunsthof Friedrich Heißmeyer, 30. August 2003; Clemens Trautmann (Klarinette) Besetzung: Klarinette solo Dauer: ca. 7 Minuten Das Werk ist bei den Internationalen Musikverlagen Hans Sikorski verlegt. Rauch ist Idylle und Bedrohung, Wärme und Gefahr: Die Klarinette beschreibt diese Gegensätzlichkeit durch vierteltönig gefärbte Linien und durch aufsteigende Tonsäulen, die in immer neuen Konstellationen nach oben entschwinden. „Weißer Rauch“ entstand 2003 (nicht zur Papstwahl); das Stück wurde uraufgeführt bei einem Kunstprojekt des Bildhauers Friedrich Heißmeyer, bei dem der Klarinettist inmitten von brennenden Baumfackeln stand. (Jörn Arnecke, 2009) Kunstvoll mit den Elementen gespielt Culturverein Hessisch Oldendorf lud zu "Die vier Elemente – Kunst und Musik" Ein leichter Wind weht durch die Scheune, ein Feuer knistert und ein schweres Sandpendel zeichnet inspiriert von der Luftbewegung Formen in weichen Sand. Dies sind nur einige von unzähligen Eindrücken für Auge und Ohr, die die 150 Gäste an diesem Abend erwarten. Feuer, Erde Wasser, Luft – die vier Elemente haben Jörn Arnecke in vier Musikstücke und Friedrich Heißmeyer in neue Bilder und Skulpturen umgesetzt. Bereits vor zwei Jahren haben sich die beiden gebürtigen Hamelner zu dieser gemeinsamen Veranstaltung verabredet. Nun schufen sie für das Publikum ein außergewöhnliches Mosaik aus Formen, Farben sowie Musiknuancen erweitert durch literarische Abschnitte von T.S. Eliot. (...) Höhepunkt des Abends ist schließlich die musikalische Uraufführung zum Element Feuer. Hinter dem weißen Rauch einer entzündeten Skulptur pointiert Clemens Trautmann mal sanft, mal dynamisch das gleichnamige Werk des erfolgreichen jungen Komponisten Arnecke. Wie schon die vorangegangenen Kompositionen besticht dieses Stück für Klarinette solo ebenfalls durch ungewöhnliche Tonsprache, Spieltechnik und Klangvariationen. Immer wieder steigen neue Tonsäulen auf. Sie verschmelzen mit den Rauchschwaden des Feuers und bilden einen stimmungsvollen Abschluss dieser Kunstinszenierung bestehend aus einem wahren Feuerwerk an Eindrücken. Wer sich die Werke Friedrich Heißmeyers ansehen möchte, hat dazu in der nächsten Woche täglich von 15 bis 20 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung noch bis Ende September Gelegenheit. Nicole Schreiber, Deister- und Weserzeitung, 1. September 2003 Die erste Seite der Partitur kann im pdf-Format eingesehen werden: Weißer Rauch Für Hörproben und weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Sikorski Musikverlage - oder an Jörn Arnecke |