|
,
1973 in Hameln geboren, gewann bereits als 30-Jähriger mit
dem Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals einen
der wichtigsten Komposi-tionspreise Deutschlands. Gemeinsam mit
dem Autor Falk Richter schrieb er das Musiktheater "Unter
Eis" (Premiere im September 2007 bei der RuhrTriennale
sowie im Juni 2008 an der Oper Frankfurt).
Im Auftrag der Hamburgischen Staatsoper komponierte er die abendfüllenden
Musiktheater "Butterfly
Blues" (nach Henning Mankell, Uraufführung
2005) und "Das
Fest im Meer" (Libretto von Francis Hüsers nach dem
Roman von John Berger, Uraufführung 2003) und für die
Musikakademie Rheinsberg die Farce für Musik "Drei
Helden" (Text von Francis Hüsers, Uraufführung
2004).
An der Hamburgischen Staatsoper erklang bereits 2001 seine Musiktheater-Szene
"Wir
spielen Frieden"; an der Bayerischen Staatsoper und am
Zürcher Opernhaus wurde seine Kurzoper "Wieder
sehen" gespielt. Den Kompositionsauftrag für dieses
Werk erhielt er als Finalist des internationalen Musiktheater-Wettbewerbs
"Teatro Minimo". Eine Neuproduktion von "Wir
spielen Frieden" dirigierte er 2002 an der Staatsoper Prag.
Jörn Arnecke studierte Komposition und Musiktheorie bei Volkhardt
Preuß und Peter Michael Hamel an der Hochschule für Musik
und Theater Hamburg. Zuvor spielte er in der einzigen Zivildienst-Musikgruppe
Deutschlands in München und hatte Kompositionsunterricht bei
Wilfried Hiller. 1997 / 98 war er einer der letzten Schüler
von Gérard Grisey am Pariser Conservatoire National Supérieur.
1997 wurde er als Preisträger des Kompositionswettbewerbs der
Freien und Hansestadt Hamburg zum Brahms-Jahr ausgezeichnet, 1998
errang er den Förderpreis des Göttinger Symphonie Orchesters,
1999 den 1. Preis bei einem Wettbewerb des Deutschen Tonkünstlerverbandes.
Jörn Arnecke war Stipendiat der "Studienstiftung des deutschen
Volkes". Er schrieb Werke im Auftrag der Münchener Biennale,
der Expo Hannover, der Tonhalle Düsseldorf und des Brucknerhauses
Linz. Am Pariser IRCAM-Institut war er angestellt für das Internet-Projekt
"Studio en ligne".
(Für
einen detaillierten Lebenslauf und zusätzliche Informationen
schreiben Sie bitte eine E-Mail im Menüpunkt
Kontakt.)
|

Seit Oktober
2001 ist er Teilzeitprofessor für Musiktheorie an der Hochschule
für Musik und Theater Hamburg.
Die Freie und Hansestadt Hamburg verlieh ihm 2003 das Bach-Preis-Stipendium.
Im Februar und März 2004 lebte Jörn Arnecke mit einem
Stipendium der Bundeskünstlerförderung im Deutschen Studienzentrum
Venedig (Foto: Michael Wagener).
Von 2004 bis 2008 wurde er bei der Edition Gravis, Bad Schwalbach
(Inhaber: Dr. Rudolf Lück) verlegt. Inzwischen erscheinen seine
Werke, auch die älteren, bei den Internationalen Musikverlagen
Hans Sikorski, Hamburg.
2007 war er Stipendiat an der Casa Baldi/Villa Massimo in Olevano
Romano. Seit April 2009 lebt und arbeitet er am Internationalen
Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg.
Eine CD mit seinem Orchesterstück "Frage",
gespielt vom Göttinger Symphonie Orchester unter seiner Leitung,
erschien bei thorofon. Der Mitschnitt seines Musiktheaters "Das
Fest im Meer" an der Hamburgischen Staatsoper ist bei NCA
veröffentlicht.

Werkverzeichnis von Jörn Arnecke, herausgegeben von den Internationalen
Musikverlagen Hans Sikorski:
Werkverzeichnis
|
| Jörn
Arnecke im Porträt: |
Jörn
Arnecke im Interview: |
| |
Wo
der Trubel weit weg ist
(Bamberg-Guide, 2009) |
Natur
pur?
(Villa Concordia, 2009) |
Wer
in der ersten Reihe sitzt
(Rhein-Neckar-Zeitung, 2005) |
Vorher
- nachher?
(Dewezet, 2006) |
Wie
man eine Oper komponiert
(Hamburger Abendblatt, 2005) |
Politische
Musik?
(Die Welt, 2005) |
Wer
deutscher Meister wird
(Hamburger Abendblatt, 2004)
|
Zu
nett?
(Die Welt, 2004) |
Wenn der Klang zu Leben erwacht
(Hinz & Kunzt, 2003) |
Der ideale Hörer?
(Deister- und Weserzeitung, 2003) |
Warum der HSV beim Komponieren hilft
(Hamburger Abendblatt, 2003) |
Das erste Mal?
(Die Welt,
2003) |
Wieso der Kollege keiner mehr ist
(Hamburger
Morgenpost, 2003) |
Aids
und Oper?
(Kieler Nachrichten, 2003) |
Wie man das Leben feiert
(Hamburg LIVE, 2003) |
Komponist oder Fußballer?
(hamburg:
pur, 2003) |
Was Oper mit Kino verbindet
(Hannoversche Allgemeine, 2002) |
Immer
nur «knack»?
(Staatsoper Journal,
2003) |
Warum Komponieren harte Arbeit ist
(Hamburger Abendblatt, 2001)
|
Heute noch treu?
(Süddeutsche Zeitung, 2001) |
Was Tradition bedeutet
(Göttinger Tageblatt, 1999) |
Gut in Form?
(Hamburger Abendblatt, 2001) |
Warum die Mähne dazugehört
(UnKRAUT, 1997) |
Haben Geräusche Sinn?
(Nordbayerischer Kurier, 2000) |
Wie schön hässliche Musik ist
(Szene Hamburg, 1997)
|
Berufen?
(Bayreuth Journal, 2000) |
Was ein Fahrradhelm bewirkt
(Kultur/News, 1997) |
Für oder gegen das Publikum?
(Deister- und Weserzeitung, 1997)
|

|
|
|